Zadanie 5.4 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Przeczytaj tekst, z którego usunięto pięć fragmentów. Wpisz w każdą lukę (5.1.–5.5.)
literę, którą oznaczono brakujący fragment (A–F), tak aby otrzymać spójny i logiczny
tekst.
Uwaga: jeden fragment został podany dodatkowo i nie pasuje do żadnej luki.
KOMPLEXE THEMEN ALS COMIC
Julia Schneider ist Comic-Essayistin und promovierte Volkswirtin. Ihr bisher bekanntester
Comic „Essay über künstliche Intelligenz“ von 2019 wurde ein internationaler Erfolg.
Wie lernt ein Computer, Hunde von Katzen zu unterscheiden? Wie funktioniert das deutsche
Steuersystem? Wie funktionieren Algorithmen? 5.1. _____ Außerdem geht sie in ihren
Comics auch auf das Thema möglicher Fehler und Gefahren der Technik ein.
Comics mochte sie schon lange und so entstand irgendwann die Idee, durch ein paar
Grafiken und pointierte Texte das Thema künstliche Intelligenz zu vermitteln. Gemeinsam
mit der Comiczeichnerin Lena Kadriye Ziyal entwickelte sie dann den Comicessay „Wir
müssen reden, KI“. Den Comic kann man über eine Creative-Commons-Lizenz, also frei
verwendbar, in vielen Sprachen herunterladen. 5.2. _____ Deshalb erhält sie zahlreiche
Einladungen zu Ausstellungen und Vorträgen überall auf der Welt. „Mittlerweile haben den
Comic über 30.000 Leute auf der ganzen Welt heruntergeladen und das ist etwas, das ich
mir nie hätte vorstellen können“, sagt sie. Genau das war aber die Idee: „Wir wollten ein
Produkt anbieten, das für alle zugänglich ist.“
Aktuell bereitet sie ihr nächstes Buchprojekt über die Finanzwelt vor, „Money Matters“.
5.3. _____ Dieser Comic soll im Sommer erscheinen und wie ihre anderen Comics frei
zugänglich sein. Parallel zu dem Buchprojekt „Money Matters“ arbeitet Julia Schneider seit
Beginn der Corona-Krise an den „Corona Scribbles“. 5.4. _____ Mit kurzen, persönlichen
Texten und vereinfachten Schwarz-Weiß-Zeichnungen lädt sie die Leser auf eine Reise
durch verschiedene Aspekte der Corona-Realität ein. „Ich will den Leuten nicht sagen:
So ist die Welt“, sagt Schneider. Vielmehr will sie einfach ihre subjektive Sicht zeigen und
ihre Leser nicht nur online zum Meinungsaustausch einladen. 5.5. _____ Eine Idee, die sie
realisieren will, wären Ausstellungen mit Comiczeichnungen in öffentlichen Räumen.
Na podstawie: www.tagesspiegel.de
Strona 8 z 20 MJNP-R0-100
A. Julia freut sich, denn da dieser Download kostenlos ist, werden ihre frei verfügbaren
Comics mehr gelesen und haben ein sehr breites Publikum.
B. Das sollte eine lose Comicserie über ihre Gedanken und Erlebnisse rund um
die Pandemie sein.
C. Wegen ihres Studiums faszinieren sie künstlerische Themen, deswegen hat sie sich für
Comics entschieden.
D. Die Wissenschaftlerin setzt sich mit diesen und anderen Themen aus den Bereichen
Wirtschaft, Innovation und Data Science auseinander.
E. Es soll ein Comic-Handbuch über Geld sein, das das deutsche Steuersystem
anschaulich erklärt.
F. Deswegen überlegt sie momentan, wie sie ihre Konzepte aus der digitalen in die analoge
Welt übertragen kann.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
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KOMPLEXE THEMEN ALS COMIC
Julia Schneider ist Comic-Essayistin und promovierte Volkswirtin. Ihr bisher bekanntester
Comic „Essay über künstliche Intelligenz“ von 2019 wurde ein internationaler Erfolg.
Wie lernt ein Computer, Hunde von Katzen zu unterscheiden? Wie funktioniert das deutsche
Steuersystem? Wie funktionieren Algorithmen? 5.1. _____ Außerdem geht sie in ihren
Comics auch auf das Thema möglicher Fehler und Gefahren der Technik ein.
Comics mochte sie schon lange und so entstand irgendwann die Idee, durch ein paar
Grafiken und pointierte Texte das Thema künstliche Intelligenz zu vermitteln. Gemeinsam
mit der Comiczeichnerin Lena Kadriye Ziyal entwickelte sie dann den Comicessay „Wir
müssen reden, KI“. Den Comic kann man über eine Creative-Commons-Lizenz, also frei
verwendbar, in vielen Sprachen herunterladen. 5.2. _____ Deshalb erhält sie zahlreiche
Einladungen zu Ausstellungen und Vorträgen überall auf der Welt. „Mittlerweile haben den
Comic über 30.000 Leute auf der ganzen Welt heruntergeladen und das ist etwas, das ich
mir nie hätte vorstellen können“, sagt sie. Genau das war aber die Idee: „Wir wollten ein
Produkt anbieten, das für alle zugänglich ist.“
Aktuell bereitet sie ihr nächstes Buchprojekt über die Finanzwelt vor, „Money Matters“.
5.3. _____ Dieser Comic soll im Sommer erscheinen und wie ihre anderen Comics frei
zugänglich sein. Parallel zu dem Buchprojekt „Money Matters“ arbeitet Julia Schneider seit
Beginn der Corona-Krise an den „Corona Scribbles“. 5.4. _____ Mit kurzen, persönlichen
Texten und vereinfachten Schwarz-Weiß-Zeichnungen lädt sie die Leser auf eine Reise
durch verschiedene Aspekte der Corona-Realität ein. „Ich will den Leuten nicht sagen:
So ist die Welt“, sagt Schneider. Vielmehr will sie einfach ihre subjektive Sicht zeigen und
ihre Leser nicht nur online zum Meinungsaustausch einladen. 5.5. _____ Eine Idee, die sie
realisieren will, wären Ausstellungen mit Comiczeichnungen in öffentlichen Räumen.
Strona 10 z 23 MJNP-R0-200
A. Julia freut sich, denn da dieser Download kostenlos ist, werden ihre frei verfügbaren
Comics mehr gelesen und haben ein sehr breites Publikum.
B. Das sollte eine lose Comicserie über ihre Gedanken und Erlebnisse rund um
die Pandemie sein.
C. Wegen ihres Studiums faszinieren sie künstlerische Themen, deswegen hat sie sich für
Comics entschieden.
D. Die Wissenschaftlerin setzt sich mit diesen und anderen Themen aus den Bereichen
Wirtschaft, Innovation und Data Science auseinander.
E. Es soll ein Comic-Handbuch über Geld sein, das das deutsche Steuersystem
anschaulich erklärt.
F. Deswegen überlegt sie momentan, wie sie ihre Konzepte aus der digitalen in die analoge
Welt übertragen kann.
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Komplexe Themen als Comic
Julia Schneider ist Comic-Essayistin und promovierte Volkswirtin. Ihr bisher bekanntester Comic „Essay über künstliche Intelligenz“ von 2019 wurde ein internationaler Erfolg. Wie lernt ein Computer, Hunde von Katzen zu unterscheiden? Wie funktioniert das deutsche Steuersystem? Wie funktionieren Algorithmen? ----1 Außerdem geht sie in ihren Comics auch auf das Thema möglicher Fehler und Gefahren der Technik ein.
Comics mochte sie schon lange und so entstand irgendwann die Idee, durch ein paar Grafiken und pointierte Texte das Thema künstliche Intelligenz zu vermitteln. Gemeinsam mit der Comiczeichnerin Lena Kadriye Ziyal entwickelte sie dann den Comicessay „Wir müssen reden, KI“. Den Comic kann man über eine Creative-Commons-Lizenz, also frei verwendbar, in vielen Sprachen herunterladen. ----2 Deshalb erhält sie zahlreiche Einladungen zu Ausstellungen und Vorträgen überall auf der Welt. „Mittlerweile haben den Comic über 30.000 Leute auf der ganzen Welt heruntergeladen und das ist etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können“, sagt sie. Genau das war aber die Idee: „Wir wollten ein Produkt anbieten, das für alle zugänglich ist.“
Aktuell bereitet sie ihr nächstes Buchprojekt über die Finanzwelt vor, „Money Matters“. ----3 Dieser Comic soll im Sommer erscheinen und wie ihre anderen Comics frei zugänglich sein. Parallel zu dem Buchprojekt „Money Matters“ arbeitet Julia Schneider seit Beginn der Corona-Krise an den „Corona Scribbles“. ----4 Mit kurzen, persönlichen Texten und vereinfachten Schwarz-Weiß-Zeichnungen lädt sie die Leser auf eine Reise durch verschiedene Aspekte der Corona-Realität ein. „Ich will den Leuten nicht sagen: So ist die Welt“, sagt Schneider. Vielmehr will sie einfach ihre subjektive Sicht zeigen und ihre Leser nicht nur online zum Meinungsaustausch einladen. ----5 Eine Idee, die sie realisieren will, wären Ausstellungen mit Comiczeichnungen in öffentlichen Räumen.
Fragmenty:
A. Julia freut sich, denn da dieser Download kostenlos ist, werden ihre frei verfügbaren Comics mehr gelesen und haben ein sehr breites Publikum.
B. Das sollte eine lose Comicserie über ihre Gedanken und Erlebnisse rund um die Pandemie sein.
C. Wegen ihres Studiums faszinieren sie künstlerische Themen, deswegen hat sie sich für Comics entschieden.
D. Die Wissenschaftlerin setzt sich mit diesen und anderen Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Data Science auseinander.
E. Es soll ein Comic-Handbuch über Geld sein, das das deutsche Steuersystem anschaulich erklärt.
F. Deswegen überlegt sie momentan, wie sie ihre Konzepte aus der digitalen in die analoge Welt übertragen kann.
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Zadanie 5.5 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Przeczytaj tekst, z którego usunięto pięć fragmentów. Wpisz w każdą lukę (5.1.–5.5.)
literę, którą oznaczono brakujący fragment (A–F), tak aby otrzymać spójny i logiczny
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KOMPLEXE THEMEN ALS COMIC
Julia Schneider ist Comic-Essayistin und promovierte Volkswirtin. Ihr bisher bekanntester
Comic „Essay über künstliche Intelligenz“ von 2019 wurde ein internationaler Erfolg.
Wie lernt ein Computer, Hunde von Katzen zu unterscheiden? Wie funktioniert das deutsche
Steuersystem? Wie funktionieren Algorithmen? 5.1. _____ Außerdem geht sie in ihren
Comics auch auf das Thema möglicher Fehler und Gefahren der Technik ein.
Comics mochte sie schon lange und so entstand irgendwann die Idee, durch ein paar
Grafiken und pointierte Texte das Thema künstliche Intelligenz zu vermitteln. Gemeinsam
mit der Comiczeichnerin Lena Kadriye Ziyal entwickelte sie dann den Comicessay „Wir
müssen reden, KI“. Den Comic kann man über eine Creative-Commons-Lizenz, also frei
verwendbar, in vielen Sprachen herunterladen. 5.2. _____ Deshalb erhält sie zahlreiche
Einladungen zu Ausstellungen und Vorträgen überall auf der Welt. „Mittlerweile haben den
Comic über 30.000 Leute auf der ganzen Welt heruntergeladen und das ist etwas, das ich
mir nie hätte vorstellen können“, sagt sie. Genau das war aber die Idee: „Wir wollten ein
Produkt anbieten, das für alle zugänglich ist.“
Aktuell bereitet sie ihr nächstes Buchprojekt über die Finanzwelt vor, „Money Matters“.
5.3. _____ Dieser Comic soll im Sommer erscheinen und wie ihre anderen Comics frei
zugänglich sein. Parallel zu dem Buchprojekt „Money Matters“ arbeitet Julia Schneider seit
Beginn der Corona-Krise an den „Corona Scribbles“. 5.4. _____ Mit kurzen, persönlichen
Texten und vereinfachten Schwarz-Weiß-Zeichnungen lädt sie die Leser auf eine Reise
durch verschiedene Aspekte der Corona-Realität ein. „Ich will den Leuten nicht sagen:
So ist die Welt“, sagt Schneider. Vielmehr will sie einfach ihre subjektive Sicht zeigen und
ihre Leser nicht nur online zum Meinungsaustausch einladen. 5.5. _____ Eine Idee, die sie
realisieren will, wären Ausstellungen mit Comiczeichnungen in öffentlichen Räumen.
Na podstawie: www.tagesspiegel.de
Strona 8 z 20 MJNP-R0-100
A. Julia freut sich, denn da dieser Download kostenlos ist, werden ihre frei verfügbaren
Comics mehr gelesen und haben ein sehr breites Publikum.
B. Das sollte eine lose Comicserie über ihre Gedanken und Erlebnisse rund um
die Pandemie sein.
C. Wegen ihres Studiums faszinieren sie künstlerische Themen, deswegen hat sie sich für
Comics entschieden.
D. Die Wissenschaftlerin setzt sich mit diesen und anderen Themen aus den Bereichen
Wirtschaft, Innovation und Data Science auseinander.
E. Es soll ein Comic-Handbuch über Geld sein, das das deutsche Steuersystem
anschaulich erklärt.
F. Deswegen überlegt sie momentan, wie sie ihre Konzepte aus der digitalen in die analoge
Welt übertragen kann.
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Uwaga! Jeden fragment został podany dodatkowo i nie pasuje do żadnej luki.
KOMPLEXE THEMEN ALS COMIC
Julia Schneider ist Comic-Essayistin und promovierte Volkswirtin. Ihr bisher bekanntester
Comic „Essay über künstliche Intelligenz“ von 2019 wurde ein internationaler Erfolg.
Wie lernt ein Computer, Hunde von Katzen zu unterscheiden? Wie funktioniert das deutsche
Steuersystem? Wie funktionieren Algorithmen? 5.1. _____ Außerdem geht sie in ihren
Comics auch auf das Thema möglicher Fehler und Gefahren der Technik ein.
Comics mochte sie schon lange und so entstand irgendwann die Idee, durch ein paar
Grafiken und pointierte Texte das Thema künstliche Intelligenz zu vermitteln. Gemeinsam
mit der Comiczeichnerin Lena Kadriye Ziyal entwickelte sie dann den Comicessay „Wir
müssen reden, KI“. Den Comic kann man über eine Creative-Commons-Lizenz, also frei
verwendbar, in vielen Sprachen herunterladen. 5.2. _____ Deshalb erhält sie zahlreiche
Einladungen zu Ausstellungen und Vorträgen überall auf der Welt. „Mittlerweile haben den
Comic über 30.000 Leute auf der ganzen Welt heruntergeladen und das ist etwas, das ich
mir nie hätte vorstellen können“, sagt sie. Genau das war aber die Idee: „Wir wollten ein
Produkt anbieten, das für alle zugänglich ist.“
Aktuell bereitet sie ihr nächstes Buchprojekt über die Finanzwelt vor, „Money Matters“.
5.3. _____ Dieser Comic soll im Sommer erscheinen und wie ihre anderen Comics frei
zugänglich sein. Parallel zu dem Buchprojekt „Money Matters“ arbeitet Julia Schneider seit
Beginn der Corona-Krise an den „Corona Scribbles“. 5.4. _____ Mit kurzen, persönlichen
Texten und vereinfachten Schwarz-Weiß-Zeichnungen lädt sie die Leser auf eine Reise
durch verschiedene Aspekte der Corona-Realität ein. „Ich will den Leuten nicht sagen:
So ist die Welt“, sagt Schneider. Vielmehr will sie einfach ihre subjektive Sicht zeigen und
ihre Leser nicht nur online zum Meinungsaustausch einladen. 5.5. _____ Eine Idee, die sie
realisieren will, wären Ausstellungen mit Comiczeichnungen in öffentlichen Räumen.
Strona 10 z 23 MJNP-R0-200
A. Julia freut sich, denn da dieser Download kostenlos ist, werden ihre frei verfügbaren
Comics mehr gelesen und haben ein sehr breites Publikum.
B. Das sollte eine lose Comicserie über ihre Gedanken und Erlebnisse rund um
die Pandemie sein.
C. Wegen ihres Studiums faszinieren sie künstlerische Themen, deswegen hat sie sich für
Comics entschieden.
D. Die Wissenschaftlerin setzt sich mit diesen und anderen Themen aus den Bereichen
Wirtschaft, Innovation und Data Science auseinander.
E. Es soll ein Comic-Handbuch über Geld sein, das das deutsche Steuersystem
anschaulich erklärt.
F. Deswegen überlegt sie momentan, wie sie ihre Konzepte aus der digitalen in die analoge
Welt übertragen kann.
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Przeczytaj tekst, z którego usunięto pięć fragmentów. Uzupełnij każdą lukę 1-5, wybierając właściwy fragment A-F, tak aby otrzymać spójny i logiczny tekst.
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Komplexe Themen als Comic
Julia Schneider ist Comic-Essayistin und promovierte Volkswirtin. Ihr bisher bekanntester Comic „Essay über künstliche Intelligenz“ von 2019 wurde ein internationaler Erfolg. Wie lernt ein Computer, Hunde von Katzen zu unterscheiden? Wie funktioniert das deutsche Steuersystem? Wie funktionieren Algorithmen? ----1 Außerdem geht sie in ihren Comics auch auf das Thema möglicher Fehler und Gefahren der Technik ein.
Comics mochte sie schon lange und so entstand irgendwann die Idee, durch ein paar Grafiken und pointierte Texte das Thema künstliche Intelligenz zu vermitteln. Gemeinsam mit der Comiczeichnerin Lena Kadriye Ziyal entwickelte sie dann den Comicessay „Wir müssen reden, KI“. Den Comic kann man über eine Creative-Commons-Lizenz, also frei verwendbar, in vielen Sprachen herunterladen. ----2 Deshalb erhält sie zahlreiche Einladungen zu Ausstellungen und Vorträgen überall auf der Welt. „Mittlerweile haben den Comic über 30.000 Leute auf der ganzen Welt heruntergeladen und das ist etwas, das ich mir nie hätte vorstellen können“, sagt sie. Genau das war aber die Idee: „Wir wollten ein Produkt anbieten, das für alle zugänglich ist.“
Aktuell bereitet sie ihr nächstes Buchprojekt über die Finanzwelt vor, „Money Matters“. ----3 Dieser Comic soll im Sommer erscheinen und wie ihre anderen Comics frei zugänglich sein. Parallel zu dem Buchprojekt „Money Matters“ arbeitet Julia Schneider seit Beginn der Corona-Krise an den „Corona Scribbles“. ----4 Mit kurzen, persönlichen Texten und vereinfachten Schwarz-Weiß-Zeichnungen lädt sie die Leser auf eine Reise durch verschiedene Aspekte der Corona-Realität ein. „Ich will den Leuten nicht sagen: So ist die Welt“, sagt Schneider. Vielmehr will sie einfach ihre subjektive Sicht zeigen und ihre Leser nicht nur online zum Meinungsaustausch einladen. ----5 Eine Idee, die sie realisieren will, wären Ausstellungen mit Comiczeichnungen in öffentlichen Räumen.
Fragmenty:
A. Julia freut sich, denn da dieser Download kostenlos ist, werden ihre frei verfügbaren Comics mehr gelesen und haben ein sehr breites Publikum.
B. Das sollte eine lose Comicserie über ihre Gedanken und Erlebnisse rund um die Pandemie sein.
C. Wegen ihres Studiums faszinieren sie künstlerische Themen, deswegen hat sie sich für Comics entschieden.
D. Die Wissenschaftlerin setzt sich mit diesen und anderen Themen aus den Bereichen Wirtschaft, Innovation und Data Science auseinander.
E. Es soll ein Comic-Handbuch über Geld sein, das das deutsche Steuersystem anschaulich erklärt.
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Zadanie 6.1 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
Zadanie 6. (0–8)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Na podstawie: Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben
Strona 10 z 20 MJNP-R0-100
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
Lesen. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast
ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese-
und Medienforschung der Stiftung Lesen. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Na podstawie: www.elektroniknet.de
Strona 12 z 20 MJNP-R0-100
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej
precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: w każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung Lesen sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
Zadanie 6. (8 pkt)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Strona 12 z 23 MJNP-R0-200
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu 1. Otocz kółkiem jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
„Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass
fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für
Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Strona 14 z 23 MJNP-R0-200
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu 2., tak aby jak
najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga! W każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 1-8 zgodnie z poleceniami.
Tekst 1.
Max Frisch oder das Europäische in Person
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat: Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik, nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben. Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe - er nannte an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich. Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
W zadaniach 1-4 z podanych odpowiedzi A-D wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.
Napisz numer zadania i odpowiednią literę, np. 0.A
1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
Tekst 2.
Das Buch ist tot - oder doch nicht?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem Jungs interessieren sich weniger für Bücher - was negative Folgen in der Schule haben kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig. „Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen. Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder. Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene. Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten - so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung „Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen, bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner. Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor. „Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das muss geändert werden.“
Uzupełnij luki 5-8 w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: każdą lukę możesz uzupełnić maksymalnie sześcioma wyrazami.
Napisz numer luki i odpowiednie uzupełnienie, np. 0. bei einem Treffen
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass ----5 die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“, Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern ----6, was zu Lernschwierigkeiten ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen, anders als Mädchen, lieber ----7 lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder.
Wenn allerdings ----8 ihren Kindern zu Hause vorlesen würden, wäre das viel besser - glaubt Tischner.
- A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
- B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
- C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
- D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
- A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
- B. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
- C. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
- D. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
Pokaż odpowiedź
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.1. wynikające z informacji C B
zawartych w tekście.
III.1) Zdający określa główną
B. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.1. wynikające z informacji C B
zawartych w tekście.
III.1) Zdający określa główną
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.1. wynikające z informacji C B
zawartych w tekście.
III.1) Zdający określa główną
Zadanie 6.2 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
Zadanie 6. (0–8)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Na podstawie: Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben
Strona 10 z 20 MJNP-R0-100
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
Lesen. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast
ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese-
und Medienforschung der Stiftung Lesen. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Na podstawie: www.elektroniknet.de
Strona 12 z 20 MJNP-R0-100
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej
precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: w każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung Lesen sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
Zadanie 6. (8 pkt)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Strona 12 z 23 MJNP-R0-200
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu 1. Otocz kółkiem jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
„Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass
fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für
Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Strona 14 z 23 MJNP-R0-200
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu 2., tak aby jak
najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga! W każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 1-8 zgodnie z poleceniami.
Tekst 1.
Max Frisch oder das Europäische in Person
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat: Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik, nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben. Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe - er nannte an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich. Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
W zadaniach 1-4 z podanych odpowiedzi A-D wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.
Napisz numer zadania i odpowiednią literę, np. 0.A
1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
Tekst 2.
Das Buch ist tot - oder doch nicht?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem Jungs interessieren sich weniger für Bücher - was negative Folgen in der Schule haben kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig. „Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen. Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder. Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene. Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten - so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung „Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen, bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner. Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor. „Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das muss geändert werden.“
Uzupełnij luki 5-8 w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: każdą lukę możesz uzupełnić maksymalnie sześcioma wyrazami.
Napisz numer luki i odpowiednie uzupełnienie, np. 0. bei einem Treffen
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass ----5 die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“, Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern ----6, was zu Lernschwierigkeiten ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen, anders als Mädchen, lieber ----7 lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder.
Wenn allerdings ----8 ihren Kindern zu Hause vorlesen würden, wäre das viel besser - glaubt Tischner.
- A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
- B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
- C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
- D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
- A. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
- B. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
- C. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
- D. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
Pokaż odpowiedź
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.2. II. Rozumienie wypowiedzi. D C
myśl […] fragmentu tekstu.
Zdający rozumie […] różnorodne
złożone wypowiedzi pisemne III.4) Zdający znajduje w tekście
C. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.2. II. Rozumienie wypowiedzi. D C
myśl […] fragmentu tekstu.
Zdający rozumie […] różnorodne
złożone wypowiedzi pisemne III.4) Zdający znajduje w tekście
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.2. II. Rozumienie wypowiedzi. D C
myśl […] fragmentu tekstu.
Zdający rozumie […] różnorodne
złożone wypowiedzi pisemne III.4) Zdający znajduje w tekście
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen. 2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.2. II. Rozumienie wypowiedzi. D C
myśl […] fragmentu tekstu.
Zdający rozumie […] różnorodne
złożone wypowiedzi pisemne III.4) Zdający znajduje w tekście
Zadanie 6.3 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
Zadanie 6. (0–8)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Na podstawie: Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben
Strona 10 z 20 MJNP-R0-100
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
Lesen. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast
ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese-
und Medienforschung der Stiftung Lesen. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Na podstawie: www.elektroniknet.de
Strona 12 z 20 MJNP-R0-100
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej
precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: w każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung Lesen sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
Zadanie 6. (8 pkt)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Strona 12 z 23 MJNP-R0-200
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu 1. Otocz kółkiem jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
„Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass
fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für
Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Strona 14 z 23 MJNP-R0-200
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu 2., tak aby jak
najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga! W każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 1-8 zgodnie z poleceniami.
Tekst 1.
Max Frisch oder das Europäische in Person
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat: Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik, nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben. Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe - er nannte an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich. Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
W zadaniach 1-4 z podanych odpowiedzi A-D wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.
Napisz numer zadania i odpowiednią literę, np. 0.A
1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
Tekst 2.
Das Buch ist tot - oder doch nicht?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem Jungs interessieren sich weniger für Bücher - was negative Folgen in der Schule haben kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig. „Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen. Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder. Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene. Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten - so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung „Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen, bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner. Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor. „Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das muss geändert werden.“
Uzupełnij luki 5-8 w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: każdą lukę możesz uzupełnić maksymalnie sześcioma wyrazami.
Napisz numer luki i odpowiednie uzupełnienie, np. 0. bei einem Treffen
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass ----5 die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“, Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern ----6, was zu Lernschwierigkeiten ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen, anders als Mädchen, lieber ----7 lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder.
Wenn allerdings ----8 ihren Kindern zu Hause vorlesen würden, wäre das viel besser - glaubt Tischner.
- A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
- B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
- C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
- D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
- A. In der Nähe gab es eine Apotheke.
- B. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
- C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
- D. Die Wohnung lag am Stadtrand.
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B. In der Nähe gab es eine Apotheke.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.3. […]. B A
określone informacje.
III.2) Zdający określa […]
A. In der Nähe gab es eine Apotheke.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.3. […]. B A
określone informacje.
III.2) Zdający określa […]
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.3. […]. B A
określone informacje.
III.2) Zdający określa […]
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.3. […]. B A
określone informacje.
III.2) Zdający określa […]
Zadanie 6.4 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
Zadanie 6. (0–8)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Na podstawie: Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben
Strona 10 z 20 MJNP-R0-100
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
Lesen. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast
ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese-
und Medienforschung der Stiftung Lesen. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Na podstawie: www.elektroniknet.de
Strona 12 z 20 MJNP-R0-100
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej
precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: w każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung Lesen sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
Zadanie 6. (8 pkt)
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Strona 12 z 23 MJNP-R0-200
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu 1. Otocz kółkiem jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
„Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass
fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für
Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Strona 14 z 23 MJNP-R0-200
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu 2., tak aby jak
najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga! W każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 1-8 zgodnie z poleceniami.
Tekst 1.
Max Frisch oder das Europäische in Person
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat: Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik, nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben. Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe - er nannte an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich. Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
W zadaniach 1-4 z podanych odpowiedzi A-D wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.
Napisz numer zadania i odpowiednią literę, np. 0.A
1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
Tekst 2.
Das Buch ist tot - oder doch nicht?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem Jungs interessieren sich weniger für Bücher - was negative Folgen in der Schule haben kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig. „Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen. Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder. Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene. Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten - so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung „Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen, bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner. Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor. „Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das muss geändert werden.“
Uzupełnij luki 5-8 w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: każdą lukę możesz uzupełnić maksymalnie sześcioma wyrazami.
Napisz numer luki i odpowiednie uzupełnienie, np. 0. bei einem Treffen
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass ----5 die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“, Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern ----6, was zu Lernschwierigkeiten ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen, anders als Mädchen, lieber ----7 lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder.
Wenn allerdings ----8 ihren Kindern zu Hause vorlesen würden, wäre das viel besser - glaubt Tischner.
- A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
- B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
- C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
- D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
- A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
- B. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
- C. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
- D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
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D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.4. nastawienie i postawy D D
nadawcy/autora tekstu.
Wymagania egzaminacyjne 2023 i 2024
Zadanie
Wymagania ogólne Wymagania szczegółowe
II. Rozumienie wypowiedzi.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.4. nastawienie i postawy D D
nadawcy/autora tekstu.
Wymagania egzaminacyjne 2023 i 2024
Zadanie
Wymagania ogólne Wymagania szczegółowe
II. Rozumienie wypowiedzi.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.4. nastawienie i postawy D D
nadawcy/autora tekstu.
Wymagania egzaminacyjne 2023 i 2024
Zadanie
Wymagania ogólne Wymagania szczegółowe
II. Rozumienie wypowiedzi.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen. 2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,Odpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.4. nastawienie i postawy D D
nadawcy/autora tekstu.
Wymagania egzaminacyjne 2023 i 2024
Zadanie
Wymagania ogólne Wymagania szczegółowe
II. Rozumienie wypowiedzi.
Zadanie 6.5 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Na podstawie: Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben
Strona 10 z 20 MJNP-R0-100
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
Lesen. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast
ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese-
und Medienforschung der Stiftung Lesen. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Na podstawie: www.elektroniknet.de
Strona 12 z 20 MJNP-R0-100
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej
precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: w każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung Lesen sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Strona 12 z 23 MJNP-R0-200
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu 1. Otocz kółkiem jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
„Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass
fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für
Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Strona 14 z 23 MJNP-R0-200
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu 2., tak aby jak
najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga! W każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 1-8 zgodnie z poleceniami.
Tekst 1.
Max Frisch oder das Europäische in Person
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat: Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik, nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben. Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe - er nannte an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich. Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
W zadaniach 1-4 z podanych odpowiedzi A-D wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.
Napisz numer zadania i odpowiednią literę, np. 0.A
1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
Tekst 2.
Das Buch ist tot - oder doch nicht?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem Jungs interessieren sich weniger für Bücher - was negative Folgen in der Schule haben kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig. „Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen. Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder. Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene. Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten - so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung „Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen, bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner. Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor. „Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das muss geändert werden.“
Uzupełnij luki 5-8 w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: każdą lukę możesz uzupełnić maksymalnie sześcioma wyrazami.
Napisz numer luki i odpowiednie uzupełnienie, np. 0. bei einem Treffen
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass ----5 die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“, Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern ----6, was zu Lernschwierigkeiten ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen, anders als Mädchen, lieber ----7 lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder.
Wenn allerdings ----8 ihren Kindern zu Hause vorlesen würden, wäre das viel besser - glaubt Tischner.
Pokaż odpowiedź
die Gespräche über das GeleseneOdpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.5. Zdający rozumie […] różnorodne
złożone wypowiedzi pisemne
[…].
III.4) Zdający
V. Przetwarzanie
die Gespräche über das GeleseneOdpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.5. Zdający rozumie […] różnorodne
złożone wypowiedzi pisemne
[…].
III.4) Zdający
V. Przetwarzanie
die Gespräche über das GeleseneOdpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
6.5. Zdający rozumie […] różnorodne
złożone wypowiedzi pisemne
[…].
III.4) Zdający
V. Przetwarzanie
Zadanie 6.6 · 1 punktOdpowiedź zgodna z zasadami CKE · wyjaśnienie dodamy późniejJęzyk niemiecki — odpowiedź według zasad CKE
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Na podstawie: Marcel Reich-Ranicki, Mein Leben
Strona 10 z 20 MJNP-R0-100
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu. Zakreśl jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
Lesen. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast
ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese-
und Medienforschung der Stiftung Lesen. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Na podstawie: www.elektroniknet.de
Strona 12 z 20 MJNP-R0-100
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej
precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: w każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung Lesen sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 6.1.–6.8. zgodnie
z poleceniami.
Tekst 1.
MAX FRISCH ODER DAS EUROPÄISCHE IN PERSON
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in
Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche
für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach
unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin
und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm
höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat:
Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er
mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik,
nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel
mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema
interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben.
Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen.
Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht
geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu
schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch
und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der
Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten
Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese
Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe – er nannte
an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-
Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich.
Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete
Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte
die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch
der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch
wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber
Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles
zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter
und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
Strona 12 z 23 MJNP-R0-200
W zadaniach 6.1.–6.4. z podanych odpowiedzi wybierz właściwą, zgodną z treścią
tekstu 1. Otocz kółkiem jedną z liter: A, B, C albo D.
6.1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
6.2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
6.3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
6.4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
PRZENIEŚ ROZWIĄZANIA NA KARTĘ ODPOWIEDZI!
Tekst 2.
DAS BUCH IST TOT – ODER DOCH NICHT?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu
langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur
ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem
Jungs interessieren sich weniger für Bücher – was negative Folgen in der Schule haben
kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig.
„Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt
Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen.
Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder.
Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am
wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene.
Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als
Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten – so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung
„Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass
fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für
Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann
eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt
der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als
Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen,
bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für
lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und
Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner.
Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre
zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an
Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor.
„Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das
muss geändert werden.“
Strona 14 z 23 MJNP-R0-200
Uzupełnij luki 6.5.–6.8. w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu 2., tak aby jak
najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga! W każdą lukę możesz wpisać maksymalnie sześć wyrazów.
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen
ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass 6.5. ______________________________
__________________________________________________________________________
die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in
Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“,
Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern 6.6. ____________________________
___________________________________________________, was zu Lernschwierigkeiten
ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen,
anders als Mädchen, lieber 6.7. ________________________________________________
____________ lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen
seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder. Wenn allerdings
6.8. ___________________________________________________ ihren Kindern zu Hause
vorlesen würden, wäre das viel besser – glaubt Tischner.
Przeczytaj dwa teksty związane z kulturą. Wykonaj zadania 1-8 zgodnie z poleceniami.
Tekst 1.
Max Frisch oder das Europäische in Person
An mein Treffen mit Max Frisch kann ich mich gut erinnern. Es war im Oktober 1964 in Kastens Hotel „Luisenhof“ in Hannover. Ich freute mich sehr, denn ich hatte eine Schwäche für seine Romane und Tagebücher. Kaum im „Luisenhof“ angekommen, ging ich gleich nach unten. Von einer Galerie in der ersten Etage sah ich einen Herrn, der in der Hotelhalle hin und her ging. Es war Max Frisch. Ich hatte keine Bedenken, auf ihn zuzugehen und mich ihm höflich vorzustellen. Denn ich war sicher, dass hier nichts schiefgehen könne. In der Tat: Kaum hatte Frisch meinen Namen gehört, da hellte sich sein Gesicht auf. Herzlich drückte er mir die Hand. Ich hatte seinen Roman „Mein Name sei Gantenbein“ gerühmt. Meine Kritik, nur sie war die Ursache der herzlichen Begrüßung im Foyer.
Aber die nächste Arbeit Frischs, die Erzählung „Der Mensch erscheint im Holozän“, missfiel mir. Über dieses Buch dürfte ich mich nicht äußern. Denn sosehr mich das Thema interessierte, so empfand ich die Erzählung doch als fremd und mühselig geschrieben. Ich bedauere es nicht, dass ich es bei manchen Büchern für angebracht hielt, zu schweigen. Im Gegenteil, ich könnte mir sogar vorwerfen, dass ich zu manchen Publikationen nicht geschwiegen habe. Weil ich es damals vorgezogen habe, über diese Erzählung nicht zu schreiben, waren die eher distanzierten, aber doch korrekten Beziehungen zwischen Frisch und mir nicht gefährdet.
Ich erinnere mich gern an einen Besuch im Mai 1980 in seiner Züricher Wohnung in der Stockerstraße. Wichtiger und auch folgenreicher war aber mein Besuch in seinem nächsten Domizil, ebenfalls in der Züricher Innenstadt, in der Stadelhoferstraße. Er habe diese Wohnung gewählt, weil es hier alles, was er dringend brauche, in der Nähe gebe - er nannte an erster Stelle eine Apotheke. Die Wohnung sei sehr schön, aber der Bau einer S-Bahn-Linie in ihrer unmittelbaren Nähe mache ihm zu schaffen. Der Lärm sei unerträglich. Dennoch habe er sie genommen, auch weil es für ihn schwierig war, eine geeignete Wohnung zu finden.
Viele Züricher Bürger, behauptete Frisch, wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er attackierte die Schweiz munter und kräftig. Ihn verbinde mit diesem Staat, erklärte er mir, bloß noch der Reisepass. Ich glaubte ihm kein Wort. Warum er denn in Zürich lebe? Er könne doch wohnen, wo er wolle, er habe es ja auch in Berlin versucht, in New York und Rom. Aber Zentrum seiner Existenz sei doch Zürich geblieben. Er sei eben, sagte ich lachend, alles zugleich und auf einmal: ein urbaner europäischer Autor, ein schweizerischer Heimatdichter und ein bodenständiger Kosmopolit. Frisch protestierte nicht.
W zadaniach 1-4 z podanych odpowiedzi A-D wybierz właściwą, zgodną z treścią tekstu.
Napisz numer zadania i odpowiednią literę, np. 0.A
1. Was lässt sich aus dem ersten Abschnitt schlussfolgern?
A. Der Autor und Max Frisch waren eng befreundet.
B. Max Frisch hat von dem Autor noch nie zuvor gehört.
C. Dies war die erste Begegnung von Max Frisch und dem Autor.
D. Max Frisch und der Autor haben sich lange nicht mehr gesehen.
2. Im zweiten Abschnitt erklärt der Autor,
A. warum Max Frisch eine Erzählung schrieb.
B. warum sich Max Frisch von ihm distanzierte.
C. warum er sich für Frischs Schaffen interessierte.
D. warum er ein Werk von Frisch nicht öffentlich kritisierte.
3. Was gefiel Max Frisch an seiner Wohnung in der Stadelhoferstraße?
A. Die Wohnung lag am Stadtrand.
B. In der Nähe gab es eine Apotheke.
C. Sie war in einer ruhigen Straße gelegen.
D. Er hatte es nicht weit zu der S-Bahn-Linie.
4. Wie steht der Autor zu den Äußerungen von Max Frisch über seine Heimat?
A. Der Autor stimmt Max Frischs Sicht auf die Schweiz zu.
B. Der Autor befürchtet, dass Max Frisch seine Heimat bald verlassen wird.
C. Der Autor glaubt Max Frisch, dass dieser seine Heimat nicht leiden kann.
D. Der Autor findet, dass Max Frischs Kritik an der Schweiz nicht ernst gemeint ist.
Tekst 2.
Das Buch ist tot - oder doch nicht?
Unsere Kinder spielen nur noch auf dem Smartphone und Computer. Lesen ist ihnen zu langweilig. Das hört man immer wieder. Doch stimmt das überhaupt? Leider ja. Nur ein Drittel der Kinder und Jugendlichen liest täglich oder mehrmals die Woche. Vor allem Jungs interessieren sich weniger für Bücher - was negative Folgen in der Schule haben kann. Denn Lesen will gelernt sein.
Von großer Bedeutung ist der Umgang mit Büchern zu Hause, da sind sich Fachleute einig. „Wir wissen, dass die sprachliche Anregung im Elternhaus eine wichtige Rolle spielt“, sagt Sascha Schroeder, Professor für Pädagogische Psychologie an der Universität Göttingen. Vor allem durch das Vorlesen fördern Eltern das Sprachvermögen ihrer Kinder. Erstaunlicherweise sind nicht die Inhalte oder die Illustrationen der Bücher dabei am wichtigsten, sondern das, was später kommt, nämlich die Gespräche über das Gelesene. Mit einem guten Kinderbuch bieten die Eltern ihren Kindern viel wertvollere Anregungen als Fernsehen und Spiele am Tablet.
15 Minuten - so lange sollten Eltern ihren Kindern täglich vorlesen, empfiehlt die Stiftung „Lesen“. Doch davon sind wir in Deutschland weit entfernt. „Ich finde es sehr schade, dass fast ein Drittel der Eltern nur selten vorliest“, sagt Simone Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“. „Diese Kinder bringen dann eine Bildungsbenachteiligung in die Schule mit, die sie später schwer aufholen können.“
„Ein großes Problem ist die Motivation, in der Freizeit ein Buch in die Hand zu nehmen“, sagt der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner. „Jungen lesen anders als Mädchen. Während Mädchen lieber längere Liebesromane oder Gedichte wählen, bevorzugen Jungen in der Regel kürzere Heldengeschichten. Sie interessieren sich nicht für lange Bücher. In Kitas und Schulen wird das oft kaum berücksichtigt. Die Erzieherinnen und Lehrerinnen treffen unbewusst eine eher weibliche Bücherauswahl“, erläutert Tischner. Der Erziehungswissenschaftler hat an der Technischen Hochschule Nürnberg viele Jahre zur Leseförderung für Jungen geforscht. Seiner Erfahrung nach fehlt es den Jungen an Rollenvorbildern, denn zu Hause lesen meist die Mütter oder ihre älteren Schwestern vor. „Bei ihnen prägt sich ein: Lesen ist weiblich, also nur Frauensache“, sagt Tischner. „Das muss geändert werden.“
Uzupełnij luki 5-8 w streszczeniu zgodnie z treścią tekstu, tak aby jak najbardziej precyzyjnie oddać jego sens. Luki należy uzupełnić w języku niemieckim.
Uwaga: każdą lukę możesz uzupełnić maksymalnie sześcioma wyrazami.
Napisz numer luki i odpowiednie uzupełnienie, np. 0. bei einem Treffen
Die Wissenschaftler sind einer Meinung: Eltern können durch Vorlesen das Sprachvermögen ihrer Kinder fördern. Dabei ist es interessant, dass ----5 die entscheidende Rolle spielen. Sie bringen den Kindern den meisten Nutzen.
Laut Stiftung „Lesen“ sollten Eltern ihren Kindern 15 Minuten pro Tag vorlesen. Wie ist es in Deutschland? Die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung „Lesen“, Simone Ehmig, bedauert, dass etwa 30 % der Eltern ----6, was zu Lernschwierigkeiten ihrer Kinder in der Schule führen kann.
Der Nürnberger Erziehungswissenschaftler Wolfgang Tischner behauptet, dass Jungen, anders als Mädchen, lieber ----7 lesen. Außerdem finden die Jungen das Lesen weiblich und lesen deswegen seltener und nicht so gern. Der Grund dafür sind fehlende Rollenvorbilder.
Wenn allerdings ----8 ihren Kindern zu Hause vorlesen würden, wäre das viel besser - glaubt Tischner.
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ihren Kindern nur selten vorlesenOdpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
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Pełne zasady oceniania CKE
6.6. znajduje w tekście
wypowiedzi.
VIII.2) Zdający przekazuje określone informacje.
Zdający zmienia formę przekazu w języku obcym
[…] pisemnego […]. nowożytnym […]
ihren Kindern nur selten vorlesenOdpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
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Pełne zasady oceniania CKE
6.6. znajduje w tekście
wypowiedzi.
VIII.2) Zdający przekazuje określone informacje.
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[…] pisemnego […]. nowożytnym […]
ihren Kindern nur selten vorlesenOdpowiedź i kryteria punktowania pochodzą z oficjalnych zasad oceniania CKE.
Punktacja: maksymalnie 1 punkt.
Pełne zasady oceniania CKE
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VIII.2) Zdający przekazuje określone informacje.
Zdający zmienia formę przekazu w języku obcym
[…] pisemnego […]. nowożytnym […]